Hoffnungsvolle Musik & Songs
Schülerinnen der St.-Ursula-Schule gestalten Meditation in der Marienkapelle
In der Nacht der offenen Kirchen haben Schülerinnen aus der Oberstufe des Gymnasiums der St.-Ursula-Schule gemeinsam mit ihren Musiklehrkräften Dr. Claudia Breitfeld, Marie Theres Schubert-Remmele und Andreas Albiez eine musikalische Meditation gestaltet, die angesichts einer Welt, die im Umbruch ist und immer stärker von Gegensätzen oder sogar Hass zerrissen wird, Mut und Hoffnung machen will.
Kritische Texte und Gedanken, die sehr eindringlich von einzelnen Schülerinnen und von Hans-Joachim Lange, der als Lehrer auch einen Rhetorikkurs in der Oberstufe durchführt, vorgetragen wurden, beeindruckten alle Anwesenden. Gelesen wurden Auszüge aus Texten von Eric Satie, Henry D. Thoreau und Martin Luther King. Mit Liedern wie „I have a dream“ und „Wenn einer alleine träumt“ (Text von Dom Helder Camara) wurde Mut gemacht, an die eigenen Träume und an die Möglichkeit einer besseren Welt zu glauben und sich dafür einzusetzen: „Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit“.
Der lang anhaltende Applaus zum Ende der Meditation brachte die Dankbarkeit der Anwesenden mehr als deutlich zum Ausdruck.
Norbert Siemer


